mit Herz und Verstand

Praxis für Kleintiere Tierärztin Susanne Arndt

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moderne Technik zum Wohle des Patienten

Als Digitales Röntgen werden in der Radiologie Verfahren zum Röntgen bezeichnet, bei denen die Aufnahmen entweder direkt oder über den Umweg einer Speicherfolie digitalisiert werden. Der große Unterschied zum klassischen Röntgenfilm ist die verbesserte Möglichkeit der Nachbearbeitung, der Integration in den Ablauf einer Tierarztpraxis oder Klinik sowie die meist geringere Strahlenbelastung.

Digitale Röntgenbilder basieren wie herkömmliche Röntgenbilder auf der Projektion von Röntgenstrahlung aus einer Röntgenröhre. Die Bilder werden entweder durch einen elektronischen Detektor oder durch nachträgliches Einscannen einer Röntgenspeicherfolie gewonnen. Nach der Aufnahme stehen verschiedene Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung zur Verfügung.

Digitales Röntgen hat große Vorteile im Ablauf. Früher musste man das Röntgenbild nach der Aufnahme entwickeln. Durch die digitale Radiologie stehen die Bilder sofort zur Verfügung an jedem PC des Systems zur Verfügung, im Gegensatz zum normalen Röntgenbild auch mehrmals. Die Bilder können an der Workstation digital nachbearbeitet werden, man erspart sich dadurch Wiederholungsaufnahmen. Es können auch keine Röntgenbilder mehr verlorengehen. Es werden keine Chemikalien mehr zur Film-Entwicklung benötigt. Ein weiterer Vorteil ist der nur noch minimale Platzbedarf für das Aufbewahren der Röntgenbilder, die zehn Jahre archiviert werden müssen. Zudem sind die Materialkosten mitunter geringer, da nicht für jede Aufnahme eine Folie benötigt wird.

 

Wir betreiben eine digitale Röntgenanlage in Form eines Festdetektor-Systems, bei dem die Bilddatei ähnlich wie bei einer Digitalkamera erzeugt und an die Befundungsstation gesendet wird.

 

Am Häufigsten werden Röntgenaufnahmen von Brust- und Bauchhöhle angefertigt. Im Falle von Veränderungen geben sie Anlass für weiterführenden Untersuchungen wie Ultraschall, Endoskopie oder Labordiagnostik. Häufige Befunde im Bereich der Brusthöhle sind Herzvergrößerungen, Lungenverschattungen, Umfangsvermehrungen und Flüssigkeitsansammlungen. Röntgenaufnahmen des Bauchraumes zeigen Organe wie Leber, Milz, Nieren, Blase, Prostata etc. Bei Größenzunahmen dieser Organe wird im Anschluss häufig eine Ultraschalluntersuchung zur Darstellung der Innenstruktur der Organe notwendig. Mittels sog. Kontrastpassagen können Fremdkörper oder andere Verschlussursachen im Magen oder Darmtrakt erkannt werden. In der Orthopädie sind Röntgenaufnahmen für praktisch alle Fragestellungen das zentrale diagnostische Hilfsmittel. Sie dienen zur Erkennung von Frakturen, Gelenksarthrosen oder Knochentumoren usw.